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Rudolf-Harbig-Stadion Dresden

  1. 1874
    Das Gelände an den "Wiesen am großen Garten" erfährt durch Gründung des Dresdner Football Club (D.F.C.) erstmals eine sportliche Nutzung.
  2. 1883
    Erstes öffentliches Schau- und Wettturnen auf dem Areal.
  3. 1885
    Das VI. Deutsche Turnfest findet auf dem Gelände statt.
  4. 1896
    Durch Flächenkäufe ist ein einheitliches Spiel- und Sportgelände entstanden, auf dem die Stadt Dresden ihren "Städtischen Festspielplatz" errichtet. Dieser umfasst u.a. eine Rasenarena, eine Radfahrerbahn und weitere Rasenflächen.
  5. 1921
    Der Geheime Hofrat Herman Ilgen stiftet Geld zum Bau eines städtischen Brunnens. Aufgrund der wirtschaftlichen Lage erwies sich das Vorhaben als nicht durchführbar, so dass der Stifter die Verwendung der Mittel zur Errichtung einer Kampfbahn auf dem Gelände umwidmet.
  6. 1922
    Nach Prüfung alternativer Standtorte beginnt der Bau entsprechend den Vorgaben des Stifters unter Mitwirkung von Regierungsbaudirektor Fischer (Entwurf) und Amtsbaurat Helm (technische Ausführung).
  7. 1923
    Mai: Feierliche Einweihung der "Dresdner Kampfbahn" (24.000 Plätzen, darunter 300 Sitzplätze) zur Eröffnung der "Jahresschau Deutscher Arbeit, Spiel und Sport".
  8. 1937
    Das Stadion wird nach seinem Stifter in "Ilgen-Kampfbahn" umbenannt.
  9. 1945
    Zerstörung der Kampfbahn durch die Bombenangriffe vom 13. bis 15. Februar.
  10. 1948
    Beginn des Wiederaufbaus. Aus dem Trümmerschutt der Stadt werden neue Traversen errichtet.
  11. 1950
    Das Stadion wird dem FDGB übereignet.
  12. 1951

    18. September: Im Rahmen eines Sportfestes wird das Stadion neu eingeweiht. Es erhält den Namen des erfolgreichsten deutschen Mittelstreckenläufers der dreißiger Jahre Rudolf Harbig. Am 23. September 1951 erleben 14.000 Zuschauer mit der Oberligapartie SV Deutsche Volkspolizei (Vorgänger der SG Dynamo Dresden) gegen Lokomotive Stendal das erste Fußballspiel.

    Das Stadion wird nachfolgend von den Fußballern der BSG Rotation sowie für Leichathletik-Wettkämpfe genutzt, VP Dresden spielt zunächst im Heinz-Steyer-Stadion.

  13. 1957
    Die SG Dynamo Dresden zieht dauerhaft in das Rudolf-Harbig-Stadion um. Im gleichen Jahr übernimmt das Ministerium für Staatssicherheit die Anlage.
  14. 1969
    Einweihung einer neuen Flutlichtanlage mit dem Spiel Dynamo Dresden gegen eine DDR-Auswahl. Die vier "Giraffen" (Höhe 60 m, jeweils 60,5 t Gewicht, 104 Strahler mit 570, später 700 Lux) prägten fortan das Stadion und die Dresdner Stadtsilhouette.
  15. 1971
    Errichtung einer Stahlgerüsttribüne (in den neunziger Jahren "Hornbachtribüne" benannt) als Erweiterung der Traversen auf der Gegengeraden.
  16. 1971
    Umbenennung in Dynamo-Stadion
  17. 1976
    Nach mehreren Umbauarbeiten hat das Stadion ein Fassungsvermögen von 36.000 Zuschauern.
  18. 1979
    Zum Oberliga-Punktspiel gegen den 1. FC Magdeburg wird eine neue elektronische Anzeigetafel in Betrieb genommen.
  19. 1980
    Die Kapazität wird auf 38.500 Plätze erweitert.
  20. 1990
    März: Das Stadion erhält den Namen Rudolf Harbigs zurück.
  21. 1990
    September: Das Komitee zur Auflösung des Amtes für Nationale Sicherheit der DDR übergibt das Stadion an den Verein.
  22. 1992
    Januar: Die Stadt Dresden wird wieder Eigentümerin der Anlage.
  23. 1992
    Umfassende Sanierung des Stadions. Das Fassungsvermögen sinkt auf 32.500 Zuschauer.
  24. 1995
    Nach dem Abstieg von Dynamo Dresden aus der Bundesliga bis in die Regional- und Oberliga (Lizenzentzug) erfolgen nur noch geringfügige Instandhaltungsarbeiten am Stadion.
  25. 2004
    In Erfüllung von Auflagen des DFB für die Lizenz zur 2. Bundesliga werden verschiedene Sanierungsmaßnahmen realisiert. Die (zugelassene) Kapazität sinkt auf 23.767 Plätze.
  26. 2004
    Dezember: Der Dresdner Stadtrat beschließt, am jetzigen Standort Lennéstraße ein modernes Fußballstadion zu errichten.
  27. 2005
    Februar: Veröffentlichung einer europaweiten Ausschreibung für einen Investorenwettbewerb zum Stadionbau. Insgesamt geben sieben Bieter ein Angebot ab.
  28. 2006
    Januar: Der Stadtrat beschließt Verhandlungen mit dem Bieter HBM Stadion- und Sportstätten GmbH.
  29. 2006
    Mai: Entscheidung des Stadtrates zum Bau des Stadions mit HBM als Partner.
  30. 2007
    Februar: Nachdem die Stadt Auflagen zur Finanzierung und späteren Nutzung des Stadions erfüllt hat, genehmigt das Regierungspräsidium Dresden den Bau.
  31. 2007
    November: Der Umbau beginnt.
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