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LASK Linz vs FC Wacker Innsbruck

  1. Datum 12.03.2011, 18.30 Uhr
  2. Ort Linz
  3. Stadion Linzer Stadion "Auf der Gugl" » Besuchte Spiele
  4. Liga Bundesliga AT
  5. Ergebnis 0 : 1 (0 : 0)
  6. Zuschauer 5.700

Vienna Calling

Nach dem Schlusspfiff in Regensburg wurde noch kurz unsere Goldtruppe bejubelt, dann ging es im Laufschritt zurück zum Auto, schließlich war schon in 2½ Stunden Anpfiff in Linz. Dabei sorgten unsere Freunde in grün für etwas mehr Bewegung als unbedingt nötig, da das Konfliktpotential direkt am Stadion natürlich wesentlich höher war als eine Querstraße weiter und somit eine Straßensperre unbedingt vonnöten war. Trotz dieses kleinen Umwegs war das günstig positionierte Auto schnell erreicht und so ging es alsbald in rasanter Fahrt gen Südosten. In rekordverdächtiger Zeit wurde Linz erreicht, sodass noch Zeit für ein gekonntes Einparkmanöver samt Einweisung blieb, bei dem es allerdings ein wenig an der Feinabstimmung haperte. Kurz darauf stand man schon an der Kasse hinter dem Heimbereich auf der Gegentribüne. Da noch genügend Zeit vorhanden war, entschied man sich für Plätze auf der Haupttribüne, um beide Fanblöcke einsehen zu können. Die nötige halbe Stadionumrundung entpuppte sich allerdings als nicht enden wollende Odyssee, da sich partout keine Querstraße finden wollte und das Stadion somit mehr und mehr außer Sichtweite geriet. So wurde es dann doch noch einmal eng, da sich selbst die Drehkreuze am Eingang gegen uns verschworen hatten. Letztendlich konnte das Stadion aber doch pünktlich zum Einlaufen der Mannschaften betreten werden.

Dazu präsentierte Linz eine Choreo, bei der die Buchstaben L A S K ein älteres Logo des Clubs flankierten, welches zusätzlich durch einige Bengalen illuminiert wurde. Das war zu Beginn recht nett anzuschauen, ging dann allerdings gründlich in die Hose, als einige der Materialien Feuer fingen (Wuppertal lässt grüßen). Erst ein Löscheinsatz der Ordnungskräfte brachte die Lage wieder unter Kontrolle. Bei dieser Aktion wurde auch die eigene Zaunsfahne in Mitleidenschaft gezogen, was im Folgenden jedoch geschickt kaschiert wurde. Im Gästeblock wurde es erst nach der verspäteten Ankunft einer größeren Gruppe bunter, weil auch hier jetzt des Öfteren gezündet wurde. Da die Stimmung, womöglich angesteckt vom müden Kick auf dem Rasen, auf beiden Seiten nicht wirklich mitreißend war, widmete man sich mehr und mehr dem angrenzenden VIP-Bereich, von dem man nur durch ein halbhohes Geländer getrennt war. Hier wurden die Schönen und Reichen am Platz bedient, wobei wiederholt durch einen forschen Griff aufs Tablett auch ein Bier in den Nachbarblock wanderte. Da ließ man sich nicht lumpen und suchte zur Halbzeit selbst einmal den VIP-Bereich auf und versorgte sich kostenneutral mit Getränken.

Derart gestärkt ging es in die zweite Hälfte, die vom Niveau auf Platz und Rängen nahtlos an die erste anknüpfte. Die Heimfans zeigten noch einmal dieselbe Choreo (freilich etwas verkürzt) und Wacker zündete munter weiter. Und so wäre die Partie wohl ihrem Ende entgegen geplätschert, wenn nicht kurz vor Schluss doch noch das Siegtor für die Gäste gefallen wäre, womit die Hausherren einen weiteren Rückschlag im Abstiegskampf hinnehmen mussten. Die Heimfans, die bereits während des Spiels per Zaunsfahne erkennen ließen, dass sie für die sportliche Misere in erster Linie den Präsidenten und Geschäftsführer Reichel verantwortlich machen, setzten mit dem Abpfiff zum Platzsturm an. Dieser wurde allerdings bereits im Ansatz erstickt. Dafür verlagerte sich die Action nun vor das Stadion. Ein recht junger Heimmob, der es wohl in erster Linie auf besagten Herrn Reichel abgesehen hatte, tauchte just in dem Moment vor der Haupttribüne auf, als die Gästefans auf der anderen Seite des angrenzenden Kunstrasenplatzes zu ihren Bussen liefen. Die Gäste verschafften sich zwar recht zügig Zugang zum Kunstrasenplatz, doch am anderen Ende trennte ein mehrere Meter hoher Zaun die Lager. So kam es nur zum Austausch einiger Nettigkeiten und diverser pyrotechnischer Artikel, bis die Staatsmacht auch dies freundlich unterband.

Im Anschluss ging es für uns direkt zurück zum Auto, schließlich waren noch knapp 200 km bis zur Unterkunft im Süden von Wien zu absolvieren.

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